Unterscheidet sich die Krisenkommunikation in einer "normalen" Krise von der bei einem Terroranschlag? Und wenn ja, wie? Diese Frage hatte die EU-Kommission gestellt und für deren Beantwortung ein Konsortium europäischer Universitäten und Institute beauftragt – ein bislang einzigartiges Projekt im Rahmen der EU-Forschungsprogramme.
Als Kommunikationspartner im SAFE-COMMS-Projekt haben wir auf der Grundlage der Forschungsergebnisse ein umfassendes, modellhaftes Manual und Trainingsprogramm für die Kommunikation im Terrorfall ausgearbeitet. Damit sollen öffentliche Institutionen, Einrichtungen und Kommunen in der EU ihre bestehenden Krisenpräventionsstrukturen um das Thema Krisenkommunikation bei Terroranschlägen erweitern und optimieren. Denn alle Studienergebnisse zeigen: Der Terrorfall stellt in der Regel besonders hohe und spezifische Anforderungen an die Kommunikation der involvierten Behörden und Organisationen.
Die Forschungsarbeiten, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, wurden gemäß der Finanzhilfevereinbarung Nr. 218285 im Zuge des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union gefördert.