Dialog

Dialog, der bewegt.

Großprojekte der Industrie und Infrastruktur stehen heute unter wachsendem kommunikativen Handlungsdruck. Dialog und Öffentlichkeitsbeteiligung gehören darum ganz selbstverständlich dazu, sie werden politisch, gesetzlich und gesellschaftlich erwartet. Doch auf hohe Erwartungen folgt immer wieder Ernüchterung, mancherorts gerät der Dialog selbst in die Schlagzeilen.

Das ist der Fall, wenn er isoliert als Verfahren eingesetzt wird, das in einem methodisch-geschlossenen Rahmen stattfindet, ohne die öffentliche Dynamik zu berücksichtigen. Zum Beispiel wenn sich beim Bau eines Windrades die Debatte über die Missachtung von Bürgerrechten entzündet. In einer emotional aufgeladenen Atmosphäre wird sachlicher Argumentation dann die Grundlage entzogen, Politik muss angesichts einer solchen Dynamik reagieren und Zeichen setzen. Dann geht es nicht mehr um die Rechtmäßigkeit eines Projekts, sondern um seine vordergründige Legitimation.

Diese Entwicklungen führen zu zeitlichen Verzögerungen und steigenden Kosten, im schlimmsten Fall zum Scheitern des ganzen Projektes. In solch einer Gemengelage ist Kommunikation erfolgskritisch für ein Vorhaben.

Auch bei Kampagnen für Institutionen oder Unternehmen ist der glaubwürdige Dialog unverzichtbar, wenn man Bürgerinnen und Bürger nicht nur als Adressaten öffentlicher Kommunikation versteht, sondern sie zu Beteiligten machen will. So werden Themen von A wie Altenpflege bis Z wie Zukunftstechnologien öffentlich erörterbar.

Zusatzinformationen zum Thema