Campaigning

It’s the campaigning, stupid!

Campaigning ist in aller Munde. Manche verwenden es als Synonym für groß angelegte Kampagnen im politischen Raum. Das Role Model für diese Disziplin ist das Political Campaigning. Hier geht es darum, in einem bestimmten Zeitraum Wähler zu informieren, zu überzeugen und zu motivieren, am Wahltag an der richtigen Stelle das Kreuz zu setzen. Wie bislang kein anderer hat US-Präsident Barack Obama im Jahr 2008 mit seiner Wahlkampfkampagne Involvement erzeugt und Mobilisierung als Säule erfolgreicher Kommunikation etabliert. David Plouffe hat in „The Audacity to Win“ eindrucksvoll beschrieben, wie diese strategische und organisatorische Herausforderung gemeistert werden konnte. Dieses Momentum hat die Obama-Administration inzwischen in die Regierungskommunikation überführt.

Die Wirkungsmechanismen und Stärken des Campaignings setzen wir zunehmend für Unternehmen, Produkte und Marken ein. Das Campaigning von A&B One zeichnet sich durch das Zusammenspiel von vier Faktoren aus:
• Informieren, • Meinung bilden, • Inszenieren und • Mobilisieren.
Diese Faktoren beeinflussen sich wechselseitig und sind voneinander abhängig. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht die persönliche Beteiligung. Wenn ein Faktor fehlt, funktioniert Campaigning nicht.

Denn Campaigning …

  • ist dynamische und zielorientierte Kommunikation, um in den öffentlichen Arenen optimale Wirkungen im Sinne vorgegebener Ziele zu erreichen.
  • ist organisierte Prozesssteuerung, um Verständnis, Akzeptanz und Zustimmung für Anliegen und die mit ihnen verbundenen Dienstleistungen und Produkte zu erzielen.
  • erzeugt Involvement und löst konkretes Handeln aus.
  • braucht eine konsistente Strategie, eine klare Botschaft, Budget und Ressourcen, eine operative Zentrale, dauernde Kreativität und operative Intelligenz.
  • braucht ein Führungskonzept und eine Organisationsstruktur für Planung, Umsetzung und Kontrolle.
  • ist prozesshaft angelegt, muss schnell auf Veränderungen reagieren können.
  • (er)findet neue Wege zu den Zielgruppen – auch jenseits der Massenmedien.

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